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Internationales Multibanking geht online: Erste Group Bank AG führt das MultiCash Portal ein
07.05.2013
+++ Die Erste Group Bank AG mit Hauptsitz in Wien (Österreich) ist mit 17 Millionen Kunden in acht Ländern eine der führenden Bankengruppen in Zentral- und Osteuropa. In Österreich, der Tschechischen Republik, Rumänien, der Slowakei, Kroatien und Ungarn gehören Mitgliedsbanken der Gruppe zu den drei größten Instituten.

Um ihre Marktposition in dieser Region weiter zu stärken, legt die Bankengruppe großen Wert darauf, den dort aktiven Unternehmen einen optimalen Zugang zu den Dienstleistungen der angeschlossenen Banken bereitzustellen. Als Ausgangspunkt soll den Firmenkunden eine Palette von Zahlungsverkehrs- und Cashmanagement-Diensten angeboten werden, die über ein neu eingerichtetes Online-Portal auf einfache Weise genutzt werden können.

In einem ersten Schritt wird eine abgestimmte Berichtsfunktion für alle Konten bei der Bankengruppe eingerichtet, um ein zentrales Management der Geldmittel und der Liquidität zu ermöglichen. Zum zweiten werden die Unternehmen in die Lage versetzt, Zahlungen von diesen Konten direkt zu veranlassen. Als Basis für die Zahlungsverkehrsdienste wurde der SWIFT MT 101-Standard ausgewählt, da dieser bereits im gesamten Netzwerk der Bankengruppe unterstützt wird. Drittens sollen Unternehmen unmittelbar über das zentrale Portal in Wien für jede ihrer Banken Kontoauszüge abholen und Zahlungsaufträge erfassen können. Dieser Ansatz spricht insbesondere Unternehmen an, die mit „klassischen“ multibankfähigen E-Banking-Anwendungen vertraut sind und die Möglichkeit schätzen, ihre Bankverbindungen direkt zu steuern. Zur technischen Umsetzung wird eine „Kommunikations-Engine“ in das Portal eingebunden und die einzelnen Banken werden über den Electronic Banking-Kanal auf MultiCash-Basis angebunden, der bereits in allen Niederlassungen der Erste Group Bank eingesetzt wird. Die Vorteile sieht die Erste Group Bank vor allem in der hohen Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit dieser Lösung.

Den Kern dieser Lösung, die von der Erste Group Bank vor zwei Jahren unter dem Namen „corporate PAYMENT.WIZARD“ eingeführt wurde, bildet Omikrons MultiCash Portal. Ausschlaggebend für diese Wahl war zum einen, dass Omikron im Electronic Banking und Zahlungsverkehr aller beteiligten Länder zuhause ist. Zum anderen bietet das MultiCash Portal die notwendige Multibank-Funktionalität, mit der die Erste Group Bank ihr Ziel, einen einheitlichen Web-Zugang zu allen operativen Bankverbindungen eines Kunden bereitzustellen, erreichen kann.

Die Zahl der Anwender dieser Lösung ist in den letzten beiden Jahren stetig gewachsen. „Für unsere internationalen Kunden war es ein voller Erfolg“, sagt Christian Steinberger, Head of Corporate Cash Management bei der Erste Group Bank. „Aber auch die Akzeptanz bei den regionalen Unternehmen hat unsere Erwartungen übertroffen.“ Ausgehend von den Erfahrungen der Unternehmen mit dieser Lösung hat die Erste Group Bank die Palette der angebotenen Dienstleistungen kontinuierlich erweitert. Nun können auch Ad-hoc-Zahlungen unmittelbar in den länderspezifischen Formaten sowie als SEPA-Zahlung erfasst werden. Ein Kanal, der den EBICS-Standard unterstützt, ermöglicht die Einbeziehung von Banken, die nicht dem Erste Group-Netzwerk angehören. Des Weiteren sind auch sämtliche dezentralen Zahlungsverkehrsmodule der CEE Länder, in denen die Erste Bankengruppe am Markt aktiv ist, in der Applikation direkt voll verfügbar.

Die Erfahrungen mit den Kunden in den ersten zwei Betriebsjahren und im internen Handling der Release Rollouts haben einige gegenseitige „Lessons learned“ und daraus wiederum Optimierungsansätze im Betrieb hervorgebracht. „Dies hat uns als dienstleistungsorientierter Bank gezeigt, dass sich internationale Kunden, die zentrale Monitoring Strukturen als auch dezentrale Buchhaltungsabteilungen führen, sich schnell an die Funktionalität und das Handling des Tools gewöhnt haben“, ergänzt der für die Lösung bei der Erste Group Bank zuständige Produktmanager Andreas Palmetzhofer.

Das große Kundeninteresse hat die Erste Group Bank dazu veranlasst, Omikron mit der Einbindung weiterer Funktionen zu beauftragen, um auch für die Anforderungen der kommenden Jahre gerüstet zu sein. +++
Neue Vorschriften für Meldungen an die Bundesbank im deutschen Außenwirtschaftsverkehr
14.03.2013
+++ Erweiterung der MultiCash Produktfamilie um ein Modul für das umgestellte Meldewesen

Ab Mitte 2013 ändern sich die Bedingungen zur Meldung von Auslandszahlungen an die Deutsche Bundesbank. Die meldepflichtigen Unternehmen und öffentlichen Stellen sind dann dazu verpflichtet, die entsprechenden Meldungen selbst bei der Deutschen Bundesbank einzureichen. Für die elektronische Einreichung der Außenwirtschaftsmeldungen stellt die Bundesbank das spezielle Verfahren „Allgemeines Meldeportal Statistik“ (AMS) bereit, über das die Daten im XML- und im CSV-Format hochgeladen werden können. Eine Einreichung der Meldungen über die Hausbank unter Verwendung der bisher eingesetzten Z1-Meldungen in der Zahlungsdatei ist dann nicht mehr möglich. Alle Zahlungsverkehrsvorgänge, die der Meldepflicht unterliegen, sind ab diesem Zeitpunkt nur noch mit dem Meldeformular „Anlage Z4“ elektronisch an die Bundesbank zu melden.

Mit dem Modul „Bundesbankmeldung Z4-AWV“ bietet Omikron für seine MultiCash Produktfamilie eine Lösung, mit der Meldungen für den ein- und ausgehenden Zahlungsverkehr entsprechend den Vorgaben der Bundesbank erstellt und über das AMS-Verfahren eingereicht werden können. Dies gilt selbstverständlich auch für alle meldepflichtigen SEPA-Zahlungsaufträge, die mit einem der Programme aus der SEPA-Produktpalette von Omikron erzeugt werden. Darüber hinaus können mit dem Modul Bundesbankmeldung potentiell meldepflichtige Vorgänge aus Dateien eingelesen werden, die von den Buchungssystemen des Anwenders erzeugt worden sind. Für bereits gemeldete Vorgänge stehen umfangreiche Archivierungs- und Recherchefunktionen zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Modul „Bundesbankmeldung Z4-AWV“ finden Sie in unserem Produkt-Flyer. +++
Erfolgreiches Resümee des diesjährigen Strategieforums Zahlungsverkehr
14.03.2013
+++ Über 70 Vertreter von Banken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz informieren sich über die Zukunft des Zahlungsverkehrs

Das diesjährige Strategieforum Zahlungsverkehr von Omikron stand ganz im Zeichen von SEPA und der nächsten Generation von Zahlungsverkehrslösungen. Die über 70 Teilnehmer informierten sich über die nächsten Schritte bei der SEPA-Einführung und ihrer Umsetzung in den verschiedenen MultiCash-Lösungen für Kunden und Banken.

Im Zentrum des Interesses standen Omikrons Werkzeuge für die rechtzeitige SEPA-Migration, die alle erforderlichen Funktionen für die Prüfung und Konvertierung von Zahlungsaufträgen zur Verfügung stellen. Zusammen mit dem SEPA Zahlungsmodul zur Erfassung von SEPA-Aufträgen und zum Import von Dateien aus Drittsystemen sowie der SEPA Mandatsverwaltung Plus zur Verwaltung der benötigten SEPA-Lastschriftmandate bilden diese Tools das SEPA-Sorglos-Paket von Omikron. Zahlreiche Banken und Sparkassen bieten ihren MultiCash-Kunden dieses Paket bereits heute an und profitieren damit von Omikrons Kompetenz auf dem Gebiet SEPA. Als passende Erweiterung konnte den Teilnehmern des Strategieforums mit dem Modul „Bundesbankmeldung Z4-AWV“ eine komfortable Möglichkeit zur Erfassung von Z4-Meldungen sowohl für SEPA als auch für das DTAZV-Verfahren vorgestellt werden.

Neben SEPA und den Erweiterungen im klassischen MultiCash wurden auch die Trends im Online-Banking beleuchtet. Dabei stieß vor allem das Thema „MultiCash in the Cloud“ auf große Aufmerksamkeit. In diesem Bereich ermöglichen Omikrons Browser-basierte Lösungen den Firmenkunden einen weltweiten Zugriff auf ihre Konten und stellen dafür Oberflächen in über 15 Sprachen zur Verfügung. Das MultiCash Portal geht noch einen Schritt weiter und verbindet die Vorteile des Online Bankings mit den Stärken einer integrierten multibankfähigen Lösung. Auf diese Weise können Unternehmen auch die Zahlungen, die über Konten bei anderen Banken laufen, mit der vertrauten Online-Applikation ihrer bevorzugten Hausbank abwickeln.

Über die aktuellen Herausforderungen hinaus wurde auch ein Blick in die Zukunft geworfen. Dabei wurde die wachsende Bedeutung des XML-Formats deutlich. So können Kontoauszüge in MultiCash bereits heute flexibel als CAMT-Nachrichten verarbeitet werden. Zudem wurde mit CGI ein neuer internationaler XML-Standard für Zahlungen und Lastschriften eingeführt, der bereits von den ersten MultiCash-Kunden eingesetzt wird. Des Weiteren nahmen die Teilnehmer auch die Entwicklungen zur Kontrolle der elektronischen Gebührenabrechnung (Bank-Service-Billing BSB/TWIST) mit großem Interesse zur Kenntnis, da diese Funktionalität verstärkt von den MultiCash-Kunden nachgefragt wird.

Als Fazit des Strategieforums kann festgehalten werden, dass SEPA aktuell die wichtigste und umfangreichste Herausforderung für alle Beteiligten darstellt. Mittel- und langfristig werden für den Zahlungsverkehr aber noch weitere Potentiale entstehen, die mit den MultiCash-Lösungen effizient erschlossen werden können. +++
Die HSBC in Deutschland bietet international tätigen Kunden CGI-Unterstützung in MultiCash an
14.02.2013
+++ Die HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ist eine der führenden Geschäftsbanken in Deutschland mit detaillierter Kenntnis der internationalen Märkte und Teil der HSBC Gruppe. Den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr ihrer Kunden unterstützt die Bank mit einem umfangreichen Dienstleistungsangebot. Zusammen mit der HSBC Gruppe engagiert sie sich aktiv für die Vereinheitlichung der im internationalen Zahlungsverkehr eingesetzten Formate. So ist die Bank eine der treibenden Kräfte in der Initiative „Common Global Implementation“ (CGI), die sich das Ziel gesetzt hat, eine allgemeine Basisnachricht für die Kommunikation zwischen Unternehmen und Banken auf der Grundlage von ISO 20022 als XML-Standard zu etablieren. Sowohl die HSBC als auch Omikron sind Mitglied der CGI-Initiative und nehmen aktiv an der Weiterentwicklung des Standards teil, indem sie entsprechende Dienstleistungen und Software-Lösungen bereitstellen.

Omikron hat die Unterstützung von CGI in seine MultiCash-Produktlinien integriert und wird auch die zukünftigen Entwicklungen dieses Standards zeitnah berücksichtigen. Um ihr Serviceangebot im internationalen Zahlungsverkehr weiter auszubauen, hat sich die HSBC in Deutschland dazu entschlossen, die Unterstützung des CGI-Formats für ihre MultiCash-Kunden einzuführen. Dies ermöglicht den Kunden der Bank eine automatische Prüfung von CGI-Nachrichten vor dem Versand an die Bank sowie deren Autorisierung mit einer elektronischen Unterschrift. Durch die Einbindung der CGI-Formate in MultiCash können die XML-Dateien zudem über das EBICS-Verfahren weitergeleitet werden. Auf diese Weise steht den Kunden der HSBC in Deutschland ein sicherer und effizienter Übertragungsweg zur Verfügung, über den sie die HSBC als kontoführende Bank weltweit erreichen können. Darüber hinaus kann dieser Übertragungsweg ohne großen Aufwand in die bestehenden Workflows zur Verarbeitung und Autorisierung des Zahlungsverkehrs integriert werden.

Weitere Informationen zur CGI-Unterstützung in den Produkten von Omikron finden Sie in unserer Pressemitteilung vom 19.07.2012. +++
Pressemitteilung: Die deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken sind vom MultiCash SEPA-Rundum-Sorglos-Paket überzeugt
12.11.2012
+++ Die Zentralbanken DZ BANK AG und WGZ BANK AG lizenzieren für die deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken die vollständige SEPA-Produktpalette von Omikron

Die Einführung von SEPA ist ein wesentlicher Schritt bei der Entwicklung eines einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraums. Zum 1. Februar 2014 werden im SEPA-Raum für Euro-Transaktionen die meisten nationalen Standard-Zahlungsverfahren durch die SEPA-Verfahren abgelöst.

Für den Umstieg auf den SEPA-Zahlungsverkehr suchen viele Unternehmen nach flexiblen und automatisierten Umstellungshilfen. Gefragt sind Lösungen, welche die vollständige SEPA-Fähigkeit gewährleisten und dabei gleichzeitig den Migrationsaufwand für die Unternehmen auf ein Minimum reduzieren. Aus diesem Grund haben die Zentralbanken DZ BANK AG und WGZ BANK AG für die Firmenkunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Generallizenz das komplette „MultiCash SEPA Rundum-Sorglos-Paket“ erworben.

Mit dem SEPA-Paket von Omikron erhalten alle Firmenkunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken, die die Software GENO cash nutzen, eine umfangreiche SEPA-Produktpalette für die vielfältigen Herausforderungen rund um den SEPA Zahlungsverkehr und insbesondere für die Abwicklung der SEPA Lastschriftmandate. „Die Herausforderungen bei der Umstellung auf den SEPA-Zahlungsverkehr können ganz unterschiedlich sein“, sagen Stefan Brusky, Experte für TxB-Produkte der DZ BANK AG und Reimund Nippert, Produktmanager im Bereich Zahlungsverkehr der WGZ BANK AG. „Das SEPA-Paket von Omikron versetzt uns in die Lage, unseren Firmenkunden flexible Lösungen anzubieten, die ihren individuellen Bedürfnissen optimal gerecht werden“.

Zum einen ermöglichen die Migrations- und Konvertierungsprodukte von Omikron die einfache Umstellung auf das SEPA-Verfahren und die automatische Umwandlung der herkömmlichen Dateiformate, ohne dass manuelle Eingriffe notwendig sind. Zum anderen können mit dem SEPA Zahlungsmodul Überweisungen und Lastschriften gemäß SEPA-Spezifikation erfasst und verwaltet werden. Spezielle Module zur Mandatsverwaltung für SEPA-Lastschriften und zur Prüfung von Dateien aus Fremdanwendungen ergänzen die Funktionspalette. Ausgehend von seinem aktuellen Bedarf kann sich jedes Unternehmen daraus genau die Lösungen aussuchen, die seinen Anforderungen entsprechen.

Im Einzelnen können die Volksbanken und Raiffeisenbanken nun folgende Lösungen aus dem SEPA-Paket von Omikron anbieten:

  • SEPA Prüfmodul
    Validierung von SEPA-Dateien aus Fremdapplikationen beim Import in die GENO cash-Programme
  • SEPA Zahlungsmodul
    Erfassung und Verwaltung von Einzel-, Termin- und Standardaufträgen gemäß SEPA-Spezifikation sowie Import entsprechender Transaktionen aus Drittsystemen
  • SEPA Konverter
    Konvertierung von Zahlungsdateien aus nationalen Formaten in das SEPA-Format
  • SEPA Migrationstool
    Übernahme aller Daten (Aufträge und Referenzdaten wie Banken, Konten, Partner usw.) aus nationalen Zahlungsmodulen in das SEPA Zahlungsmodul (inkl. Konvertierung von BIC/IBAN)
  • XML Kontoinformationen und SEPA Retouren
    Annahme und Auswertung von XML-Kontoinformationen und SEPA-Retouren
  • SEPA Mandatsverwaltung Plus
    Verwaltung einer großen Anzahl von Lastschriftmandaten in enger Verbindung mit dem SEPA Zahlungsmodul und ggf. dem SEPA Konverter (inkl. aussagekräftiger Mandatshistorie)

„Mit dem ‚MultiCash SEPA Rundum-Sorglos-Paket‘ stehen den Firmenkunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken bedarfsgerechte und zukunftsorientierte Lösungen für ihren Zahlungsverkehr zur Verfügung“, sagt Thomas Zimmermann, Geschäftsführer von Omikron. „Damit profitieren diese Unternehmen einmal mehr von der langjährigen und produktiven Zusammenarbeit zwischen den Zentralbanken und Omikron.“

Alle Pressemitteilungen und Berichte, die über Omikron und seine Produkte in der Fachpresse erschienen sind, finden Sie auf unserer Presseseite. +++
Payment Factory 3.0 – Profitieren Sie von den neuen Lösungen
21.09.2012
+++ Moderne Lösungen für den internationalen Zahlungsverkehr profitieren von der Vielzahl der Gestaltungsmöglichkeiten. Wie auch Sie von einer Payment Factory der nächsten Generation profitieren können und was bei der Auswahl einer geeigneten Lösung zu beachten ist, erfahren Sie im Beitrag von Omikron in der Printausgabe 03/12 von "DerTreasurer". +++
Pressemitteilung: Deutsche Post DHL setzt MultiCash Transfer für die Payment Factory weltweit ein
20.09.2012
+++ Der Zahlungsverkehr des weltweit führenden Post- und Logistikkonzerns Deutsche Post DHL, der in über 220 Ländern und Territorien aktiv ist, ist durch eine Vielzahl von Bankverbindungen und unterschiedlichen Zahlungsformaten geprägt. Daher hat die Deutsche Post DHL nach einer Ausbaumöglichkeit der Payment Factory gesucht, die nicht nur die automatisierte Verarbeitung des nationalen und internationalen Zahlungsverkehrs ermöglicht, sondern auch zukünftige Entwicklungen wie SEPA-XML, EBICS und Global-XML (CGI) berücksichtigt. Zugleich sollte das Produkt angesichts der bevorstehenden Umstellung des europäischen Zahlungsverkehrs auf SEPA in der Lage sein, die zahlreichen unterschiedlichen ERP-Systeme, die In-Housebank und die Komponenten der Payment Factory bezüglich der SEPA-Verfahren zu einer integrierten Lösung zusammenzufassen und die Workflows zu harmonisieren, um den Standard für den Konzern bereitzustellen.

Nach einem umfassenden mehrstufigen Auswahlprozess hat sich die Deutsche Post DHL für die MultiCash Transfer Payment Factory von Omikron entschieden. Diese Lösung erfüllt nicht nur alle Anforderungen an Internationalität und Offenheit für neue Entwicklungen und Verfahren, sondern bietet auch das internationale Know-How von Omikron sowie eine größtmögliche technische und funktionale Flexibilität.

Mit der MultiCash Transfer Payment Factory konnte die Deutsche Post DHL den Zahlungsverkehr entsprechend ihrer Zielvorstellungen neu ausrichten und zugleich Kostenvorteile realisieren, unter anderem durch die Vereinheitlichung von ERP- und Bankanbindungen, die Bündelung der Schnittstellen im eigenen Rechenzentrum, die Anbindung von nonSAP nach SAP In-Housecash (In-Housebank) und die Verringerung der Anzahl der verwendeten Server sowie Plattformen für die Bankenkommunikation. Die bereits realisierte Endausbaustufe sieht vor, dass alle ERP-Systeme einheitliche Zahldateien via MultiCash Transfer an die In-Housebank liefern. Die In-Housebank kreiert die benötigten Zahlungsformate für die externen Banken und versendet diese via MultiCash Transfer an die Banken.

Die Einrichtung der MultiCash Transfer Lösung für die Payment Factory hat ein gemeinsames Projektteam aus Deutsche Post DHL- und Omikron-Mitarbeitern vorgenommen. In einer ersten Ausbaustufe ist die Anbindung an die ERP-Systeme, die In-Housebank sowie die Banken realisiert worden. Internationale Banken sind über SWIFT angebunden. Der Massenzahlungsverkehr und Abrechnungsdienstleistungen werden über Banken in Deutschland (EBICS-Verfahren) abgewickelt. Das „Train-the-Trainer“-Konzept und die Benutzerfreundlichkeit der Lösung haben es ermöglicht, die Anwender schnell in die Handhabung einzuarbeiten.

In einer zweiten Ausbaustufe erfolgte die Anbindung von weiteren europäischen Buchungssystemen an die Payment Factory. Diese nonSAP Systeme übermitteln die Zahlungsdaten mittels eines fest definierten CSVs zum MultiCash Transfer, welches als Middleware zum SAP In-Housecash funktioniert. Die In-Housebank erzeugt im Anschluss das richtige Zahlungsformat – SEPA XML. Auch die Implementierung eines MultiCash Zahlungsverkehrsmoduls für SAP In-Housecash-Zahlungen im IDOC-Format sowie eines Workflows für Global-XML-Zahlungsdateien wurde umgesetzt.

Alle Pressemitteilungen und Berichte, die über Omikron und seine Produkte in der Fachpresse erschienen sind, finden Sie auf unserer Presseseite.

Weitere Informationen zum Einsatz der Omikron Lösung bei der Deutsche Post DHL finden Sie in unserer Fallstudie. +++
Pressemitteilung: Die MultiCash-Lösung der Deutschen Telekom Accounting wird um SWIFT 3SKey erweitert
17.09.2012
+++ 3SKey von SWIFT ist das neueste Instrument zur sicheren persönlichen Authentisierung und elektronischen Unterschrift, das in Omikrons MultiCash-Lösungspaket unterstützt wird. Das Zahlungsverkehrsteam im internationalen Shared Service Center der Deutschen Telekom Accounting GmbH hat 3SKey erfolgreich in ihre MultiCash Transfer Payment Factory-Lösung implementiert und mit ihrer Hausbank in Frankreich getestet. Durchgeführt wurden die Tests mit der französischen Version des Kommunikationsstandards EBICS.

Die Unterstützung vielfältiger Kommunikationsoptionen sowie Authentifizierungs- und Autorisierungsmedien ist ein Kernelement der MultiCash-Produktlinien von Omikron. Die MultiCash-Produkte unterstützen grundsätzlich alle gängigen Marktstandards und werden kontinuierlich an neue Anforderungen angepasst. Auf diese Weise werden die Anwender der MultiCash-Lösungen jederzeit in die Lage versetzt, die Geschäfte mit allen ihren nationalen und internationalen Banken optimal abwickeln zu können.

Der 3SKey-Mechanismus ist von SWIFT als Teil der Initiative „SWIFT for Corporates“ eingeführt worden. Dabei ist ein entscheidender Vorteil des neuen Angebots, dass SWIFT mit seiner besonderen Rolle in der internationalen Banking-Gemeinschaft als Zertifizierungsstelle für die zugrundeliegende Public Key-Infrastruktur fungiert.

Auch wenn diese leistungsstarke Authentifizierungslösung von SWIFT entwickelt und vertrieben wird, ist sie grundsätzlich losgelöst vom Kommunikationskanal einsetzbar. Daher kann 3SKey sowohl zusammen mit einem SWIFT-Interface wie z. B. SWIFT Alliance Lite2 für den Austausch von Massenzahlungsverkehrsdateien über FileAct als auch mit anderen sicheren Verfahren für die Kommunikation zwischen Unternehmen und Banken eingesetzt werden. In der Praxis hat sich die Lösung bereits bei den führenden französischen Banken bewährt. Diese fördern 3SKey als Teil des neuen französischen Kommunikationsstandards EBICS in den Fällen, in denen die „TS“-Variante der elektronischen Unterschrift zum Unterzeichnen von Aufträgen verwendet wird. Der globale Roll-Out von 3SKey hat ebenfalls begonnen und wird die weltweite Unterstützung seitens der Bankenlandschaft gewährleisten. Neben den französischen und deutschen EBICS-Varianten kann 3SKey auch mit dem Kommunikationsverfahren MCFT eingesetzt werden, das von über 200 Banken weltweit unterstützt wird. „Dieser internationale Ansatz ist ein weiterer wichtiger Vorteil der MultiCash-Produkte“, sagt Klaus Schuster, Teamleiter Banken/Zahlungsverkehr International der Deutschen Telekom Accounting GmbH. „Denn er versetzt uns in die Lage, die auf dem SWIFT 3SKey-Token gespeicherten Schlüssel nach Bedarf auch für weitere Bankverbindungen in Europa und darüber hinaus einzusetzen.“

Omikron gehört weltweit zu den ersten Herstellern, die SWIFT 3SKey vollumfänglich in ihren Lösungen integriert haben. Mit diesem Schritt wird die strategische Zusammenarbeit zwischen Omikron und SWIFT weiter ausgebaut.

Über SWIFT 3SKey
Als Antwort auf die Erfordernisse seiner Kunden hat SWIFT, in Kooperation mit der internationalen Bankengemeinschaft, eine multibankfähige Lösung zur persönlichen elektronischen Identifizierung entwickelt. Diese Lösung, die sowohl im SWIFT-Netzwerk als auch in proprietären Netzwerken oder im Internet eingesetzt werden kann, ermöglicht Unternehmen Finanznachrichten und Dateien, die an ihre Banken gesandt werden, mit einem einzigen Autorisierungsmedium zu unterzeichnen. Darüber hinaus bietet es Banken einen kostengünstigen Weg, um eine sichere Authentifizierung für elektronische Bankdienstleistungen zu implementieren, indem eine gemeinsame, verlässliche und vertrauenswürdige Public Key Infrastruktur (PKI) verwendet wird.

Über die MultiCash Transfer Payment Factory
Die Payment Factory-Lösungen von Omikron ermöglichen es den Unternehmen, den Zahlungsverkehr mit ihren Banken zu zentralisieren und zu automatisieren. Über direkte, parallele und leistungsfähige Kommunikationskanäle können alle Banken im In- und Ausland angebunden und über ein einziges System verwaltet werden. Die Unterstützung einer Vielzahl nationaler und internationaler Formate für Zahlungen und Kontoinformationen ermöglicht deren Einbindung in automatische Workflows. Auf diese Weise können die von den Buchhaltungssystemen generierten Zahlungsaufträge ohne Zeitverlust und Medienbrüche abgewickelt und das Straight-Through-Processing innerhalb des Unternehmens optimiert werden. Für den Betrieb bei Service-Providern steht eine mandantenfähige Version zur Verfügung, die eine strikte Datentrennung nach unterschiedlichen Unternehmen (Mandanten) garantiert. Anstelle der diversen, inkompatiblen Autorisierungsmethoden können die Unternehmen ein einheitliches Medium für alle Banken verwenden. Differenziert definierbare Zugriffsrechte und dezentrale Zugriffsoptionen über ein Web-Interface runden das Angebot ab.

Alle Pressemitteilungen und Berichte, die über Omikron und seine Produkte in der Fachpresse erschienen sind, finden Sie auf unserer Presseseite. +++
Pressemitteilung: Omikron begleitet als Mitglied der CGI-Initiative Banken und Unternehmen auf dem Weg zur Harmonisierung des Zahlungsverkehrs
19.07.2012
+++ Ein einheitliches Nachrichtenformat für den Zahlungsverkehr mit den Banken in aller Welt: Dieser Wunsch von international tätigen Unternehmen könnte bald Wirklichkeit werden. Im Zuge der vielfältigen Bestrebungen zur Standardisierung des Zahlungsverkehrs zwischen Firmenkunden und Banken verfolgt die Initiative „Common Global Implementation“ (CGI) dieses anspruchsvolle Ziel. Damit die Harmonisierung der Zahlungsverkehrsnachrichten gelingen kann, hat sich im Oktober 2009 eine Arbeitsgruppe mit mehr als 30 Mitgliedern gegründet, zu denen einige der größten Bankengruppen der Welt sowie Bankenverbände und Vertreter großer Unternehmen gehören. Das Hauptanliegen dieser Arbeitsgruppe ist es, auf der Grundlage von ISO 20022 als XML-Standard eine allgemeine Basisnachricht für die Kommunikation zwischen Unternehmen und Banken zu etablieren.

Als Mitglied der CGI-Initiative begleitet Omikron die Arbeit des Gremiums und setzt die getroffenen Vereinbarungen konsequent in seiner Programmentwicklung um. Auf diese Weise ist Omikron in der Lage, die volle CGI-Kompatibilität zeitnah in allen Unternehmens- und Bankprodukten herzustellen. Die konsistente Einbindung der CGI-Formate und Prüfungen wird in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Banken sowie international agierenden Unternehmen auf Projektebene realisiert.

Die Produkte von Omikron bieten alle Funktionen, mit denen Banken und Unternehmen die Vorteile von CGI ausschöpfen können. Dazu gehören:

  • Ein sicherer Transport der validierten Dateien im ISO 20022 XML-Format zwischen Unternehmen und Banken
  • Eine Option zur Erstellung CGI-kompatibler Aufträge
  • Die Prüfung und Korrektur von Dateien, um sicherzustellen, dass diese mit den Vorgaben der Banken übereinstimmen
  • Konvertierungslösungen, die den Weg für Banken und Unternehmen frei machen, die noch nicht CGI-fähig sind, aber schon jetzt die Vorteile dieses Nachrichtenformats nutzen möchten
Ausgehend von seinen Kenntnissen auf den internationalen Märkten und seiner Pionierrolle bei der Entwicklung von SEPA-Lösungen wird Omikron parallel auch die von den Bankengruppen spezifizierten und veröffentlichten Vorlagen auf der Basis von CGI unterstützen. Von besonderer Bedeutung ist dieses Vorgehen angesichts der weiteren Vereinbarungen der CGI-Initiative: Denn neben der Basisnachricht entwickelt die Arbeitsgruppe auch Rahmenbedingungen für die Einbindung länderspezifischer Regeln, um nationale Besonderheiten wie Meldewesen, steuerliche Angaben und strukturierte Verwendungszwecke berücksichtigen zu können. Nach einer Pilotphase sind Ende des Jahres 2011 für einige Länder entsprechende Spezifikationen für Überweisungen, Lastschriften und Kontoinformationen verabschiedet worden. Weitere Länder werden nach und nach folgen.

Die Einbindung der länder- und bankspezifischen Entwicklungen in den Produkten von Omikron stellt sicher, dass die Zahlungsdateien automatisch im korrekten Format für die jeweilige Bank erstellt werden, sobald eine geeignete Formatvariante vorliegt. Durch den modularen Aufbau der Omikron-Lösungen können Banken und Unternehmen zudem genau die CGI-Funktionalität auswählen, die zu ihrem Bedarf passt. Dazu Thomas Zimmermann, Geschäftsführer von Omikron: „Unsere Strategie ermöglicht es allen Marktteilnehmern, direkt und individuell zu entscheiden, wie viel ‚CGI‘ sie zu welchem Zeitpunkt einsetzen möchten, um so optimal von den Vorteilen dieser spannenden Initiative profitieren zu können.“

Alle Pressemitteilungen und Berichte, die über Omikron und seine Produkte in der Fachpresse erschienen sind, finden Sie auf unserer Presseseite. +++
Aufbau regionaler Shared Service Center mit MultiCash Transfer bei der TÜV SÜD AG
26.04.2012
+++ Die TÜV SÜD AG ist ein weltweit tätiger Dienstleistungskonzern mit Kernkompetenzen in den Bereichen Beraten, Testen, Zertifizieren und Ausbilden. Zur künftigen Bündelung und hochgradig automatisierten Abwicklung des Zahlungsverkehrs plant der Konzern den weiteren Aus- und Aufbau regionaler Shared Service Center.

Für die Realisierung dieser Lösung setzt die TÜV SÜD AG auf die MultiCash Transfer Payment Factory von Omikron, die sich durch ihre vielfältigen Möglichkeiten zur Kommunikation mit internationalen Banken und zur Einbeziehung spezifischer Länderlösungen auszeichnet. Sollten weitere Anbindungen wie SWIFT oder bankspezifische Verfahren benötigt werden, kann der Funktionsumfang mit entsprechenden Zusatzmodulen jederzeit erweitert werden. Ein weiterer wichtiger Grund für die Wahl von MultiCash Transfer ist die Mandantenfähigkeit der Lösung, die den Einsatz für eine Vielzahl von angeschlossenen Unternehmenseinheiten in einem Rechenzentrum ermöglicht. Da zentrale Freigaben mit dezentralen über ein Web-Interface kombiniert werden können, ist zudem die notwendige Flexibilität bei der Autorisierung von Zahlungsaufträgen gewährleistet.

In einer ersten Projektphase wurde MultiCash Transfer für die über 60 deutschen Gesellschaften von TÜV SÜD etabliert, die als Mandanten auf das zentrale System zugreifen. Gegenwärtig ist geplant, in weiteren Projektphasen den Betrieb auf die europäischen Länder auszuweiten, in denen der Konzern aktiv ist.

Weitere Informationen zum Einsatz der Omikron Lösung bei der TÜV SÜD AG finden Sie in unserer Fallstudie. +++
 
 
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