Die MultiCash-Lösung der Deutschen Telekom Accounting wird um SWIFT 3SKey erweitert

3SKey von SWIFT ist das neueste Instrument zur sicheren persönlichen Authentisierung und elektronischen Unterschrift, das in Omikrons MultiCash-Lösungspaket unterstützt wird. Das Zahlungsverkehrsteam im internationalen Shared Service Center der Deutschen Telekom Accounting GmbH hat 3SKey erfolgreich in ihre MultiCash Transfer Payment Factory-Lösung implementiert und mit ihrer Hausbank in Frankreich getestet. Durchgeführt wurden die Tests mit der französischen Version des Kommunikationsstandards EBICS.

Die Unterstützung vielfältiger Kommunikationsoptionen sowie Authentifizierungs- und Autorisierungsmedien ist ein Kernelement der MultiCash-Produktlinien von Omikron. Die MultiCash-Produkte unterstützen grundsätzlich alle gängigen Marktstandards und werden kontinuierlich an neue Anforderungen angepasst. Auf diese Weise werden die Anwender der MultiCash-Lösungen jederzeit in die Lage versetzt, die Geschäfte mit allen ihren nationalen und internationalen Banken optimal abwickeln zu können.

Der 3SKey-Mechanismus ist von SWIFT als Teil der Initiative „SWIFT for Corporates“ eingeführt worden. Dabei ist ein entscheidender Vorteil des neuen Angebots, dass SWIFT mit seiner besonderen Rolle in der internationalen Banking-Gemeinschaft als Zertifizierungsstelle für die zugrundeliegende Public Key-Infrastruktur fungiert.

Auch wenn diese leistungsstarke Authentifizierungslösung von SWIFT entwickelt und vertrieben wird, ist sie grundsätzlich losgelöst vom Kommunikationskanal einsetzbar. Daher kann 3SKey sowohl zusammen mit einem SWIFT-Interface wie z. B. SWIFT Alliance Lite2 für den Austausch von Massenzahlungsverkehrsdateien über FileAct als auch mit anderen sicheren Verfahren für die Kommunikation zwischen Unternehmen und Banken eingesetzt werden. In der Praxis hat sich die Lösung bereits bei den führenden französischen Banken bewährt. Diese fördern 3SKey als Teil des neuen französischen Kommunikationsstandards EBICS in den Fällen, in denen die „TS“-Variante der elektronischen Unterschrift zum Unterzeichnen von Aufträgen verwendet wird. Der globale Roll-Out von 3SKey hat ebenfalls begonnen und wird die weltweite Unterstützung seitens der Bankenlandschaft gewährleisten. Neben den französischen und deutschen EBICS-Varianten kann 3SKey auch mit dem Kommunikationsverfahren MCFT eingesetzt werden, das von über 200 Banken weltweit unterstützt wird. „Dieser internationale Ansatz ist ein weiterer wichtiger Vorteil der MultiCash-Produkte“, sagt Klaus Schuster, Teamleiter Banken/Zahlungsverkehr International der Deutschen Telekom Accounting GmbH. „Denn er versetzt uns in die Lage, die auf dem SWIFT 3SKey-Token gespeicherten Schlüssel nach Bedarf auch für weitere Bankverbindungen in Europa und darüber hinaus einzusetzen.“

Omikron gehört weltweit zu den ersten Herstellern, die SWIFT 3SKey vollumfänglich in ihren Lösungen integriert haben. Mit diesem Schritt wird die strategische Zusammenarbeit zwischen Omikron und SWIFT weiter ausgebaut.

Über SWIFT 3SKey
Als Antwort auf die Erfordernisse seiner Kunden hat SWIFT, in Kooperation mit der internationalen Bankengemeinschaft, eine multibankfähige Lösung zur persönlichen elektronischen Identifizierung entwickelt. Diese Lösung, die sowohl im SWIFT-Netzwerk als auch in proprietären Netzwerken oder im Internet eingesetzt werden kann, ermöglicht Unternehmen Finanznachrichten und Dateien, die an ihre Banken gesandt werden, mit einem einzigen Autorisierungsmedium zu unterzeichnen. Darüber hinaus bietet es Banken einen kostengünstigen Weg, um eine sichere Authentifizierung für elektronische Bankdienstleistungen zu implementieren, indem eine gemeinsame, verlässliche und vertrauenswürdige Public Key Infrastruktur (PKI) verwendet wird.

Über die MultiCash Transfer Payment Factory
Die Payment Factory-Lösungen von Omikron ermöglichen es den Unternehmen, den Zahlungsverkehr mit ihren Banken zu zentralisieren und zu automatisieren. Über direkte, parallele und leistungsfähige Kommunikationskanäle können alle Banken im In- und Ausland angebunden und über ein einziges System verwaltet werden. Die Unterstützung einer Vielzahl nationaler und internationaler Formate für Zahlungen und Kontoinformationen ermöglicht deren Einbindung in automatische Workflows. Auf diese Weise können die von den Buchhaltungssystemen generierten Zahlungsaufträge ohne Zeitverlust und Medienbrüche abgewickelt und das Straight-Through-Processing innerhalb des Unternehmens optimiert werden. Für den Betrieb bei Service-Providern steht eine mandantenfähige Version zur Verfügung, die eine strikte Datentrennung nach unterschiedlichen Unternehmen (Mandanten) garantiert. Anstelle der diversen, inkompatiblen Autorisierungsmethoden können die Unternehmen ein einheitliches Medium für alle Banken verwenden. Differenziert definierbare Zugriffsrechte und dezentrale Zugriffsoptionen über ein Web-Interface runden das Angebot ab.

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